Maike Doege

I believe in pink!

Strahlend schön – aber bitte trotzdem die Sonnenpflege nicht vergessen!

Sonnenpflege

Schnee – ich kann ihn nicht mehr sehen! Zum Glück zeigt sich die Sonne in den letzten Tagen immer häufiger. Also Mädels, es wird Zeit nicht nur die Sandalen und Sommerklamotten hervorzukramen, sondern auch die Sonnenpflege! Denn wie jetzt hoffentlich auch der Letzte auf der Welt kapiert hat, sind UV-Strahlen nicht gesund und schädigen unsere Haut meist irreparabel – von verfrühter Faltenbildung bis hin zum Hautkrebs können die Folgen von zu häufig ungeschütztem Sonnenbadens sein.

Mineralisch oder chemische Filter?

Wenn Du durch die Drogerieregale streifst, wirst Du von einer Flut der unterschiedlichsten Sonnenpflegemitteln überschwemmt. Dabei ist der größte Unterschied die Art des Schutzes. Hierbei kannst Du zwischen mineralischen und chemischen Filtern unterscheiden. Beim chemischen Filter können die Filtersubstanzen UV-Strahlung einer bestimmten Wellenlänge aufnehmen und in andere Energieformen wie z.B. Wärme umwandeln. Den mineralischen bzw. physikalischen Lichtschutz kann man sich hingegen eher wie eine Art Spiegel vorstellen, der auf der Haut liegt und das Sonnenlicht reflektieren. Meist bestehen die mineralischen UV-Filter aus Titandioxid und Zinkoxid. Ein großer Vorteil der mineralischen Filter ist, dass sie nicht nur sehr hautverträglich sind, sondern die Wirkung direkt nach dem Auftragen einsetzt, wohingegen die chemischen etwa 20 bis 30 Minuten brauchen, bis alle im Sonnenschutzmittel enthaltenen Moleküle aktiv werden. Ein großer Nachteil hingegen ist, dass die Cremes sich nicht so leicht verteilen lassen und die weißen Streifen meist noch lange  zu sehen sind. Das ist besonders ungünstig, wenn man kleine Kinder schützen möchte – die finden es meist nicht so toll, wenn Mama so lange an ihnen herumcremt. Hier kommt noch ein weiterer Vorteil von den chemischen: Bei ihnen sind höhere Lichtschutzfaktoren als bei den mineralischen Filtern möglich.

Die Frage nach dem Faktor

Der Lichtschutzfaktor gibt an, wie viel länger Du mit einer Sonnencreme in der Sonne bleiben kannst, ohne einen Sonnenbrand zu riskieren. Die Eigenschutzzeit liegt dabei zwischen 3 Minuten für sehr helle und 90 Minuten für dunkle Haut. Deinen Lichtschutzfaktor kannst Du ganz einfach mit dieser Formel berechnen:

Eigenschutzzeit x Lichtschutzfaktor = die maximal mögliche Zeit sich in der Sonne ohne Sonnenbrand aufzuhalten

Wenn Du also eine Eingenschutzzeit von 10 Minuten hast und Du den Lichtschutzfaktor 20 verwendest, kannst Du Dich 200 Minuten (10 x 20) pro Tag in der Sonne aufhalten. Es bringt natürlich nichts, wenn Du Dich nach den 200 Minuten wieder neu eincremst – Du musst Dir erst mal wieder für einige Zeit ein schattiges Plätzchen suchen. Erst dann kannst Du Dich erneut schützen.

Bei der Verwendung von Sonnencremes ist Sparsamkeit übrigens keine Tugend. Gehen wir mal davon aus, dass Du einen Normkörper hast und somit benötigst Du etwa 4-6 Esslöffel Sonnencreme für Deinen kompletten Körper.

Schirmt Euch nicht zu sehr vom Vitamin D ab

Es ist richtig, Du solltest nach Möglichkeit auch im Winter einen leichten Sonnenschutz tragen, da auch bei schlechtem Wetter UV-Strahlen umherschwirren. Aber achte darauf, dass Du ihn in den sonnenärmeren Tagen nicht zu hoch dosierst, denn sonst könnte Vitamin D Mangel die Folge sein. Denn Lichtschutzfaktoren verhindern, dass gerade die für die Vitamin-D-Bildung notwendige UVB-Strahlung die Haut nicht erreichen kann. Fehlt diese Strahlung, kann auch kein Vitamin D hergestellt werden und so hat der Winterblues leichtes Spiel.

 

Egal, für welches Produkt Du Dich entscheidest, sei es Creme oder Lotion, Mikroemulisonen in Form von Sprays, stark fetthaltige Sonnenöle, wasserfreie Wachsstifte oder auch fettfreie Gele – der Sonnenschutz sollte immer auf Deinen Hauttyp und Deine Pflegebedürfnisse angepasst sein.

Short-URL: http://efamex.de/2159



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